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Schweizer Franken Wechselkurs heute

Der Franken ist die klassische Fluchtwährung — er wertet auf, sobald Anleger nervös werden, unabhängig davon, was in der Schweiz selbst geschieht. Sieben Jahre lang hielt die Schweizerische Nationalbank ihn bei 1,20 pro Euro; als sie diese Grenze im Januar 2015 aufgab, gewann er binnen Minuten 30 Prozent.

CHF gegenüber anderen Währungen

Wie viel man für einen CHF in jeder Währung erhält und wie sich das im letzten Jahr verändert hat.

WährungFür 1 CHFUmgekehrtJahr
EUREuro1,06100,9425−1,03%
USDUS-Dollar1,23230,8115−1,99%
GBPBritisches Pfund0,90971,0993−2,11%
JPYJapanischer Yen190,130,005259+2,29%
CNYChinesischer Yuan8,26910,1209−7,76%
AUDAustralischer Dollar1,70800,5855−10,49%
CADKanadischer Dollar1,70110,5879−1,99%
SEKSchwedische Krone11,83240,084514+0,33%
PLNPolnischer Zloty4,58120,2183+0,56%

CHF gegenüber EUR — ein Jahr

Tief 1,06 (08.09.2026)Hoch 1,11 (09.03.2026)Mit Maus oder Finger über die Linie fahren, um den Kurs je Tag zu sehen
52-Wochen-Hoch
1,1101 EUR
09.03.2026
52-Wochen-Tief
1,0610 EUR
08.09.2026
Veränderung im Jahr
−1,03%
gegenüber EUR

Häufige Fragen

Der aktuelle Euro-Referenzkurs der EZB für den Schweizer Franken steht oben auf dieser Seite, mit dem Datum der Liste. Er ist ein Mittelkurs. Wer über die Grenze fährt, sollte wissen: Schweizer Geschäfte, die Euro annehmen, rechnen mit einem eigenen Hauskurs um und geben das Wechselgeld in Franken heraus — dieser Hauskurs liegt fast immer unter dem Referenzkurs.

Die Schweizerische Nationalbank kündigte am 6. September 2011 an, keinen Eurokurs unter 1,20 Franken mehr zu dulden, und verteidigte diese Untergrenze mit unbegrenzten Devisenkäufen. Am 15. Januar 2015 gab sie den Mindestkurs überraschend auf; der Franken wertete innerhalb von Minuten drastisch auf. In der EZB-Reihe seit 1999 ist dieser Tag der stärkste Sprung, den der Kurs je gemacht hat.

Wegen der dynamischen Währungsumrechnung: Das Terminal fragt, ob Sie in Euro statt in Franken zahlen wollen. Sagen Sie ja, bestimmt der Händler beziehungsweise sein Dienstleister den Kurs, und dessen Aufschlag ist regelmäßig deutlich höher als der Ihrer eigenen Bank. Lehnen Sie ab und zahlen Sie in Franken, dann rechnet Ihre Bank um, und Sie können deren Kurs mit dem hier gezeigten vergleichen.

Weil die Schweizerische Nationalbank die Entwicklung eng begleitet — mit dem Leitzins und, wenn nötig, mit Devisenkäufen. Dazu kommt eine über Jahre niedrigere Inflation als im Euroraum, was den Franken langfristig eher stärkt. Wie schmal die Bandbreite tatsächlich ist, zeigt das 52-Wochen-Hoch und -Tief auf dieser Seite: es liegt meist nur wenige Rappen auseinander.